048-trie Ferienhaus Pension Sachsen

048-trie Ferienhaus Pension Sachsen

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Ort und Schloss

Das Ferienhaus "048-trie" liegt in einem Ortsteil der Gemeinde Arzberg am Oberlauf der Elbe im Sächsischen Burgen- und Heideland, ca. 8 km westlich der Kreisstadt Torgau. Die Ferienwohnungen und Apartments sind in einem Schloss untergebracht, das erstmals im Jahre 1251 erwähnt worden ist. Erbaut wurde das einstige Rittergut als Verteidigungsanlage gegen die Sorben. Der ehemalige Wehrturm ist noch im Haus erhalten. Im 16. Jahrhundert wurde die Wasserburg dann zu einem Wohnschloss im Renaissancestil umgebaut und im Zuge der Renovierung nach einem Brand im Jahre 1758 in der heutigen Form wieder aufgebaut. Durch die Jahrhunderte bis 1945 war das Schloss im Besitz ländlicher Adelsfamilien. Nach Restaurierungsarbeiten wird es heute als Pension genutzt. 

Den Haupteingang des Schlosses schmückt ein goldverziertes Portal. Zum Schloss gehört ein romantischer, verwildeter Park, in dem unter anderem ein uralter Maulbeerbaum steht. Im halboffenen Schlosshof und auf der angrenzenden Wiese stehen Grill, Tische und Liegestühle bereit. 

Der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erwähnte Ort vor den Toren von Torgau und nahe den wilden Flussarmen der Alten Elbe ist umgeben von Wiesen und Wäldern. Das Ortsbild wird beherrscht von der zum Schloss gehörenden Patronatskirche aus dem 16. Jahrhundert. Erbauen ließ sie Melchior Runge, ein ehemaliger Besitzer des Schlosses. Sehenswert ist unter anderem der Altar aus der Erbauungszeit.

Ausflugsziele im Landkreis Torgau-Oschatz

In der Umgebung vom Ferienhaus "048-trie" ist ein ganz individueller Urlaub möglich. Fahrradtouren, Wanderungen und geführte Elbaue-Spaziergänge zeigen die intakte Umwelt Ostelbiens. 

Belgern

Mit der nur von der Elbströmung bewegten Gierseilfähre gelang man in die Rolandstadt Belgern, die auf eine tausendjährige  Geschichte zurückblicken kann. Seinen Namen verdankt das Städtchen dem Berg aus weißem Ton (bela gora – weißer Berg), auf dem es nahe der Dahlener Heide gegründet wurde. Eines der ältesten Bauwerke Belgerns ist die Bartholomäuskirche, in der Luther 1522 predigte. Besonders sehenswert sind das Kruzifix am Eingangsportal, die reichverzierte Innenausstattung und das spätgotische Netzgewölbe. Das Renaissancerathaus aus dem Jahre 1578 wie auch  der (heute steinerne) Roland sind eng mit der Stadtgeschichte verbunden. Die nahe dem Rathaus auf dem Topfmarkt stehende sächsisch-polnische Postmeilensäule erinnert mit Stundenangaben daran, wie lange man früher von einem Ort zum anderen brauchte. 

Dahlener Heide

Als weiteres Ausflugsziel bietet sich die Dahlener Heide an mit ihren sanften Hügeln, Feldern, Wiesen und Wäldern. Idyllische kleine Heidedörfer mit erlebenswerter Gastronomie, Kultur und Geschichte erwarten den Gast hier. Die dunkelgrünen Kiefernwälder, die bunten Mischwälder und Heidegebiete mit reichem Wildbesatz verlocken zum Wandern und Radfahren, zum Reiten, zum Jagen, kurz: zu aktiver Erholung. 

Dahlen

Dahlen, die Sackhupperstadt, an dem Flüsschen Dahle gelegen, hat ihren Zweitnamen aus einer Zeit, in der Kaiser Heinrich zum jagen und zu manchen Zeitvertreib in die Dahlener Heide reiste. Er sollte von Sorben getötet werden. Ein Dahlener Junge erlauschte diesen Plan. Dummerweise wurde er ertappt und von den Sorben in einen Sack gesteckt. Des nachts konnte er in seinem Sack hüpfend fliehen und den Kaiser warnen. Noch heute soll es in Dahlen Schelme geben, die den Eintritt in die Stadt nur durch "Sackhuppen" ermöglichen. 

Oschatz

Weiter bietet sich an die Garten- und Blumenstadt Oschatz (altsobisch Osec oder Ozzec – Verhau oder Verschanzung). Die Siedlung entstand im 11. Jahrhundert und entwickelte sich als Handelsplatz infolge eines verstärkten Fernhandels. Im 12. Jahrhundert erhielt sie das Stadtrecht. Das Rathaus, die Sankt-Ägidien-Kirche und der Altmarkt erinnern noch heute an die Entwicklung des aufstrebenden Handwerks. Im 16. Jahrhundert war Oschatz mit ca. 3500 Einwohnern und 14 Innungen, darunter die Tuchmacher-Innung, eine der bedeutendsten Städte des kurfürstlichen Sachsen. Besonders sehenswert sind das Wagenmuseum, die Klosterkirche, die Stadtmauer mit ihren Wachtürmen, das Töpferhandwerk und nicht zuletzt der Pranger am Altmarkt. 

Wermsdorf / Hubertusburg

Eine Fahrt mit dem "Wilden Robert" durch das Döllnitztal zum Wermsdorfer Wald ist für alle Ritter der Schmalspurbahn ein besonderes Erlebnis. Wermsdorf, die zwischen Wäldern und Tälern malerisch liegende Gemeinde, wurde im Jahre 1665 von August dem I. gekauft. Er ließ das Alte Jagdschloss bauen (1608 bis 1626). August der Starke befahl den Ausbau des Neuen Jagdschlosses, der so genannten Hubertusburg. Unter Kurfürst Friedrich II., dem Sohn August des Starken, wurde die Hubertusburg 1753 fertiggestellt. Prunkvolle Zeiten hat dieses Schloss erlebt. Der Friede von Hubertusburg 1763 beendete den Siebenjährigen Krieg, doch die Geschichte ist darüber hinweggegangen. Alljährlich wird das Abfischen des Hortsees mit einem Volksfest gefeiert. 

Von Schildau bis Mahlitzsch

Die Gneisenaustadt Schildau ist die Geburtsstadt des berühmten Generalfeldmarschalls Neidhardt von Gneisenau. Er war der bedeutendste Gegenspieler Napoleons im Freiheitskrieg 1813 bis 1815. Bekannt über die Grenzen von Sachsen hinaus wurden die Schildbürger, von deren Einfältigkeit das Schildbürgerbuch von 1598 zu berichten weiß. Auf dem weiteren Weg durchquert man Klitschen, wo es eine interessante Dorfkirche zu sehen gibt. Von dort sollte man sich auf die Süptitzer Höhen begeben. Dort sind der Originalschauplatz der Schlacht, ein Denkmal und alte Schlachtpläne zu besichtigen. Auch die alte Dorfkirche in Weidenhain mit ihren Malereien aus dem 12. Jahrhundert bietet Gästen Einmaliges. Im Vorbeifahren sieht man die Bärensäule und den Lutherstein, ehe man zum Zadlitzbruch, einem Biosphärenreservat mit seltenen Pflanzen, gelangt und das Torfmoorgebiet aufsucht. Mitten in der Dübener Heide empfiehlt es sich in Richtung Hachemühle zu fahren. Dabei streift man das Naherholungsgebiet Dahlenberger Stausee und den internationalen Zeltplatz Mahlitzsch. Zu jeder Jahreszeit sind diese Orte beliebte Ausflugsziele der Großstädter. 

Dommitzsch

Eine Rundreise durch den Landkreis Torgau-Oschatz sollte auch in die Gänsebrunnenstadt Dommitzsch führen. Bereits 1223 siedelte Markgraf Heinrich von Meißen hier den deutschen Ritterorden an. Aus der Niederlassung entwickelte sich später die Stadt, die erstmals 1298 erwähnt wurde. Den Zweitnamen "Gänsedommsch" erhielt die Stadt, weil bis Mitte des 20. Jahrhunderts frühmorgens aus allen Haushalten der Stadt die Gänse auf die gemeinsame Weide getrieben wurden. Die intelligenten Tiere fanden abends allein nach Hause. Bruno Kubas, ein in Dahlenberg lebender Künstler, gestaltete den bekannten Brunnen. 

Torgau

Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist auch die ehemalige kursächsische Residenzstadt Torgau. Sehenswert sind vor allem das Schloss Hartenfels mit Museum und lebenden Bären und die Torgauer Schlosskirche. Sie wurde im Jahre 1544 von Martin Luther höchstpersönlich eingeweiht und gilt als der erste evangelische Kirchenneubau in Deutschland. 

Weitere Ausflugsziele

Das Ferienhaus "048-trie" ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Kulturreisen nach Berlin (ca. 150 km), Potsdam (ca. 120 km), Wittenberg (ca.58 km), Leipzig (ca. 63 km), Meißen (ca. 70 km) und Dresden (ca. 105 km).